Einer der größten Vorteile von Linuxmaschinen ist die Möglichkeit ganz schnell per Remotekonsole auf diese zugreifen zu können. Dies geschieht meist via SSH (Secure SHell) und muss auch nicht erst großartig installiert werden, da es bei den meisten Distributionen schlichtweg zum guten Ton gehört. SSH läuft einfach über eine Konsole, welche man am lokalen Rechner öffnet, einen Befehl eingibt und schon ist man – wenn man die Berechtigung hat – auf einem ganz anderen Rechner.
Hat man nun ein Netzwerk mit mehreren Linuxmaschinen zu betreuen, so kommt man nicht ohne dieses kleine aber sehr mächtige Tool aus. Aber gerade in größeren Netzwerken kann dies auch zu kleineren Rätselrunden führen. Welche IP hatte diese Maschine noch gleich? Und auf welchem Port lauscht SSH bei der hier? Klar, der Standardport für SSH ist 22, aber mal ganz ehrlich, wer nutzt den? Aus Sicherheitsgründen sollte der SSH-Port schon bei der Installation auf einen anderen im höheren Segment umgelegt sein. Irgendwas im Bereich 20134 oder so. Um nun auf einen Linuxrechner per SSH zugreifen zu können gibt man in die Konsole den Befehl zusammen mit Username, IP den entfernten Rechners und Port ein. Sieht dann etwa so aus:
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