Installation:

Sucht man nun im Portage nach Dropbox, so sucht man vergeblich, die gibt es dort nicht. Dafür muss man erst ein Overlay installieren.

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layman -a rion

Sollte dies das erste Overlay sein, welches man installiert, so muss man noch eine Zeile zur Datei make.conf hinzufügen.

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# Overlays
source /var/lib/layman/make.conf
Wichtig hierbei ist, das man diese Zeile erst zur make.conf hinzufügt, wenn das Overlay installiert ist, da Portage ansonsten dazu neigt etwas unangenehm zu werden.

Bei Verwendung von eix, sollte nun ein eix-update durchgeführt werden, damit das neue Overlay auch in den Datenbanken von eix enthalten ist. Und wenn man nun nach Dropbox sucht, sieht das Ergebnis schon etwas freundlicher aus.

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prometheus ~ # eix dropbox
*  net-misc/dropbox [1]
Available versions:  (~)0.7.110!m!s
Installed versions:  0.7.110!m!s(15:31:15 28.08.2010)
Homepage:            http://dropbox.com/
Description:         Dropbox Daemon (precompiled, without gnome deps).

[1] "rion" /var/lib/layman/rion

1 Treffer.

Genau das ist das Paket, welches benötigt wird. Dies ist ein simpler Dropbox-Deamen, welcher keinerlei Abhängigkeiten zu GNome aufweist, sehr im Gegensatz zum Sourcecode, welchen man auch auf der Webseite herunterladen kann.

Was hier allerdings nicht zu sehen ist, dieses Paket ist durch eine Lizenz maskiert. Diese muss zuerst „bestätigt“ werden. Dazu wird die Datei /etc/portage/package.license/net-misc/dropbox benötigt, in die folgender Inhalt eingefügt wird.

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net-misc/dropbox EULA

Damit ist die Lizenz „bestätigt“ und die Dropbox kann installiert werden.

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emerge -av net-misc/dropbox

Einrichtung:

Nach der Installation kommt natürlich die Einrichtung. Dazu wird die Desktop-Datei auch auf den Desktop kopiert, nach Möglichkeit nicht als root, sondern als user.

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cp /usr/share/applications/dropbox-dropbox.desktop /home/username/Desktop/

Nun kann die Dropbox bequem über den Desktop gestartet werden. Als erstes erwartet einem der übliche Willkommensbildschirm mitd er Frage, ob man schon einen Account hat, oder einen anlegen möchte. Ab hier denke ich kommt ihr alleine weiter :-9

Wer möchte kann die Dropbox auch noch dem Autostart von KDE hinzufügen. Der Startbefehl heißt einfach dropbox.

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3 Meinungen zu “Gentoo Linux: Dropbox unter KDE einrichten

  1. Hallo Geeks! :)
    Ich hab Dropbox installiert allerdings unter Gnome und nicht KDE. Mein Problem ist, dass ich das Nautilus Plugin mit welchem man Links zum Teilen erstellen lassen kann und auch die hübschen Icons für die Ordner nicht installiert bekomme. Komisch ist allerdings, dass wenn ich das Setup als Root ausführe das Plugin im Root-Nautilus installiert ist. Doof nur, dass ich natürlich ein normaler User bin und es dort einfach nicht klappt.
    Vielleicht hat ja jemand einen Vorschlag oder Hinweis bezüglich dieses Problems.
    Dankeschön!

  2. Hi Matthias,
    Du solltest schon etwas mehr Informationen raus rücken.

    • Welche Distribution nutzt Du?
    • Wie heißt das Nautilus-Plugin?
    • Wie installierst Du es? (Über die Paketverwaltung oder von Hand?)
    • Hast Du schon versucht es als nicht-root zu installieren? (Funktioniert bei diversen Programmen, welche nicht über die Paketverwaltung installiert werden.)
    • Kommen Fehlermeldungen?

    Und was ganz wichtig ist, hast Du schon in den einschlägig bekannten Foren für Deine Distribution nachgefragt? Auch haben die meisten Distributionen ein eigenes Wiki, welches befragt werden kann. Ob ich die Lösung für Dein Problem kenne, kann ich nicht sagen.

  3. Hi,

    danke für den Artikel, ich such auch grad ne Abkürzungslösung für dropbox unter KDE.
    leider scheint im rion – overlay dropbox nicht mehr zu existieren.
    (Stand 26.6.2011, rion @ Revision 1387fa4968cf)

    dann halt doch gefrickel mit gone-debs…

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