Ich selbst habe mir dieses Script mal angeschaut und etwas erweitert. Denn in Martins Version, wird das Verzeichnis schlichtweg in „site“ umbenannt, wo ich mir wünsche, dass man dies als Option des Scriptes angeben kann, was ich für schöner halte.

Changelog

Version 1.0.2-modified (13. Januar 2011)

  • Neu: Zielverzeichnis kann nun als Option oder im späteren Scriptverlauf angegeben werden.
  • Neu: Umlaute im Zielverzeichnis werden umgewandelt (ä -> ae und so weiter).
  • Neu: Leerzeichen werden durch – ersetzt.
  • Neu: Zielverzeichnis wird komplett klein geschrieben.

Version 1.0.1-modified (26. November 2010)

  • Originalscript Version 1.0 von Martin Gebhardt modifiziert
  • Neu: Zielverzeichnis der Installation wird als Option erwartet.

Das es sich hierbei im ein Script für eine Linux-Bash handelt, muss ich wohl nicht weiter erwähnen. Also, an alle Windows-Nutzer, bei euch funktioniert das nicht.

Sourcecode

Da das Script von Martin als Open Source veröffentlicht wurde und ich diesen Gedanken unterstütze, darf natürlich jeder den Code sehen.

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#/bin/bash
Version=1.0.2-modified
clear
echo -e "Willkommen beim Vor-Installationsassistent von WordPress"
echo -e "von Marti Gebhardt (http://saitensprunk.de/) und H.-Peter Pfeufer (http://ppfeufer.de)."
echo -e "Version ${Version}\n"

if [ ! $1 ];
then
    echo -e "Bitte geben Sie ein Verzeichnis an, in welches WordPress installiert werden soll."
    echo -e "Oder 'exit' um das Script zu beenden."
    echo -n "Verzeichnis: "
    read -e WPDIR

    if [ "$WPDIR" == "exit" ];
    then
        exit;
    fi
else
    PARAMS=$#
    WPDIR='';

    for (( I=1; $I <= $PARAMS; I++ ))
    do
        WPDIR=$WPDIR$1' '
        shift
    done
fi

# sanitze Directory
export WPDIR="`echo $WPDIR | sed 's/\ä/ae/g;s/\Ä/ae/g;s/\ö/oe/g;s/\Ö/oe/g;s/\ü/ue/g;s/\Ü/ue/g;s/\ß/ss/g;s/\ /-/g' | tr '[:upper:]' '[:lower:]'`"
WPDIR=${WPDIR//[^a-zA-Z0-9_-]/}

echo -e "Beginne Download von wordpress.org..."
wget http://static.wordpress-deutschland.org/de-edition/latest.zip

echo -e "Donwload abgeschlossen!"
echo -e "Entpacke WordPress..."
unzip latest.zip

echo -e "\nEntpacken abgeschlossen!"
echo -e "Ordner wird gespeichert.."
mv wordpress $WPDIR
echo -e "Ordner gespeichert als $WPDIR"

echo -e "\nLösche Installationsdateien"
rm latest.zip
echo -e "Datei "latest.zip" wurde erfolgreich entfernt!"

echo -e "\nNun kann der Blog installiert werden"
echo -e "Zu finden unter http://ihredomain.tld/$WPDIR\n"
echo -e "Das wars.. :-)"
echo -e "Viel Spaß mit WordPress"

Also, viel Spaß damit :-)

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10 Meinungen zu “WordPressinstallation per Shell-Script

  1. Hi, danke für die Erwähnung.

    Dem Mini-Script hast du dich ja schon angenommen und erste Veränderungen veröffentlicht.

    Und im Sinne von OpenSource, möchte ich jeden interessierten darum bitten, weitere Änderungen vorzunehmen.

    Ich selbst bin im Moment dabei, dass es einen. neuen MYSQL User erstellt (was es mittlerweile kann)und nun soll es eine MYSQL Datenbank erstellen, diese natürlich auch füllen, und danach die .htaccsess verändern.

    Im Grunde genommen, kann es doch ein Script werden, was die Installation komplett vornimmt. Angefangen beim Download bis zur kompletten Erstellung.

    Bei mir geht es sogar noch weiter, da ich es hier im Rechenzentrum lokal installiere, wo auch ein GUI bereit steht, sodas am Ende des Scripts auch noch der Befehl

    firefox wordpressurl.tld/folder

    geöffnet wird, um direkt zu starten.

  2. Werde das Script bei Gelegenheit testen. War bisher bei einem Hoster der bekannte Software wie WP, Joomla ect. für den Webspace vorinstalliert hatte, d.h. nur Programm auswählen und dann lief die Installation komplett automatisiert. War sehr komfortabel, aber für den eigenen Server ist das Shell-Script eine prima Lösung.

  3. Versionsupdate
    Version 1.0.2-modified

    Das Zielverzeichnis muss nun nicht mehr zwingend als Option übergeben werden, sondern wird nun, sollte es als Option fehlen, im Scriptverlauf abgefragt. Auch wird das eingegebene Verzeichnis noch „nachbearbeitet“, so dass Umlaute übersetzt werden, Leerzeichen werden durch einen Bindestrich ersetzt und das Verzeichnis wird komplett klein geschrieben.

  4. Guten Morgen,

    also vielen Dank und Klasse Arbeit :)
    Habe es jetzt auf einem Ubuntu 10.04 Server versucht, klappt alles soweit, außer ein paar Kleinigkeiten:
    Zum einen kein CaSeSeNsITiVe bei der Frage nach eine Datenbank. [J]a kann man nicht mit J beantworten, sondern nur mit j. Um Verwirrungen zu vermeiden, habe ich es mal [j]a genannt.

    Und die Ausgabe der Benutzerdaten für die DB funktionierte nicht:

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    if [ "$DB_QUESTION" == "e" ];

    „e“ -> „n“

    Also, super Sache, danke dir :)

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