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ssh -p 2234 testuser@192.168.1.123

Hier stellt man eine Verbindung auf einen Rechner mit der IP 192.168.1.123 her. Dieser Rechner lauscht auf Port 2234 und der User heißt testuser.

Zurück zu den größeren Netzwerken. Bei ein oder zwei Rechnern kann man sich diese Daten noch merken, aber wenn es mehr werden, muss man sich diese irgendwie notieren. Zum Glück bietet SSH auch hierbei etwas Hilfe. Man kann die Daten in einer Konfigurationsdatei hinterlegen.

NAME
ssh_config — OpenSSH SSH client configuration files

SYNOPSIS
~/.ssh/config
/etc/ssh/ssh_config

DESCRIPTION
ssh(1) obtains configuration data from the following sources in the following order:

1.   command-line options
2.   user’s configuration file (~/.ssh/config)
3.   system-wide configuration file (/etc/ssh/ssh_config)

In dieser Datei werden also sämtliche Informationen abgelegt. Also IP-Adresse, SSH-Port und SSH Nutzer. der Aufbau dieser Datei ist dabei denkbar einfach. Auch kann man zu jedem entfernten Rechner einen eigenen Namen hinterlegen, der nicht zwangsläufig der Name des Rechners sein muss. Hier ein Beispiel.

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Host rechner_01
hostname 192.168.1.123
user testuser
Port 2234

Diese Konfiguration entspricht dem obrigen SSH-Aufruf, nur mit einer kleinen Änderung.

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ssh rechner_01

Dies ist nun völlig ausreichend. Hierbei wird die Verbindung zu rechner_01, dessen IP die 192.168.1.123 ist auf Port 2234 hergestellt. Dabei wird der Nutzername testuser verwendet.

Nun könnte man sich fragen, wo da nun der Vorteil liegt. Eigentlich sollte dieser ersichtlich sein. Gehen wir zurück zu unserem Netzwerk. Tragt die Daten der einzelnen Rechner in diese Datei ein, gebt den Rechner dabei gleich Namen, die ihr euch merken könnt und der Spaß kann beginnen. Ist doch ganz einfach, oder?

In diesem Sinne …

3 Meinungen zu “Linux: SSH vereinfachen

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