Was zu beachten ist

Bei jedem Update gilt natürlich vorher alles zu sichern. Sämtliche Daten vom FTP-Server lokal auf den Rechner überspielen und die Datenbank sichern.

Die Vorbereitungen

wp-config.php erweitern:

Für WordPress 3.0 sind in der wp-config.php noch ei paar neue Sicherheitseinstellungen von Nöten. Wie das genau geht, steht bei mir im Artikel „WordPress 3.0 bekommt zusätzliche Sicherheitsschlüssel„. Für alle die nun schon nervös genug sind, hier noch mal die Kurzfassung.

Ihr öffnet eure Datei wp-config.php und sucht nach:

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define('AUTH_KEY',          'Hier steht ne Menge Zeuch drin was keiner lesen kann');
define('SECURE_AUTH_KEY',   'Hier steht ne Menge Zeuch drin was keiner lesen kann');
define('LOGGED_IN_KEY',     'Hier steht ne Menge Zeuch drin was keiner lesen kann');
define('NONCE_KEY',         'Hier steht ne Menge Zeuch drin was keiner lesen kann');

Das sind die vier bisherigen Schlüssel. Da kommen nun noch vier Weitere hinzu. Um diese zu erzeugen geht man am besten auf folgende Seite. https://api.wordpress.org/secret-key/1.1/salt/
Hier werden nun die Schlüssel generiert. Dabei ist es wichtig, dass nur die letzten vier kopiert werden, da sonst die Bestehenden überschrieben werden und es zu massiven Problemen kommen kann. Sollten bei euch auch die ersten vier leer sein, dann dürft ihr gerne alle acht Schlüssel kopieren.

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define('AUTH_SALT',         'Auch hier wieder Einiges was keiner lesen kann');
define('SECURE_AUTH_SALT',  'Auch hier wieder Einiges was keiner lesen kann');
define('LOGGED_IN_SALT',    'Auch hier wieder Einiges was keiner lesen kann');
define('NONCE_SALT',        'Auch hier wieder Einiges was keiner lesen kann');

Datei speichern und hoch laden.

Datenbank sichern:

Um die Datenbank zu sichern, gibt es ein sehr schönes WordPress-Plugin, welches man am besten installiert, den WP-DBManager. Diesen am besten direkt über die Pluginverwaltung im Dashboard installieren und aktivieren. Dieses Plugin „nistet“ sich direkt in die linke Navigation mit einem eigenen Menüpunkt „Database“ ein. Darunter findet man nun allerhand weitere Punkte, unter anderem auch den, der zum Datenbankbackup führt. Auf Wunsch kann das Plugin das Backup auch per Mail an eine vorher in den Einstellungen festgelegte E-Mailadresse versenden.

Daten vom Server runterladen:

Nachdem die Datenbank gesichert wurde, sollte man alle nötigen Daten vom Server holen. Dazu starte man ein FTP-Client seiner Wahl, verbinde sich mit seinem Server (ich erspare mir hier nun die Erklärung wie dies funktioniert, denn ihr alle habt das ja mal gemacht als ihr euer Blog installiert habt) und sichere das Verzeichnis des Blogs auf dem lokalen Rechner.

Ist dies beides getan, sind die Vorbereitungen eigentlich schon abgeschlossen.

Die Durchführung

Zur Durchführung des Updates begibt man sich in das Dashbord. Schon direkt nach dem Einloggen sollte einem die Nachricht entgegen springen, dass eine neue Version von WordPress verfügbar ist. In diesem Hinweis ist auch ein Link zum Update drin. Einfach da drauf klicken und den Rest macht WordPress fast von allein. Ihr müsst lediglich noch euer Passwort ein mal eingeben – das selbe was ihr verwendet wenn Plugins installiert werden – und dann etwas Geduld haben. Das Update an sich dauert etwa fünf Minuten und danach begrüßt euch ein nagelneues WordPress 3.0.

Sollte wider erwarten etwa schief gehen, so habt ihr eine gesicherte Datenbank, welche ihr zurück spielen könnt und das gesicherte Verzeichnis der „alten“ Installation. Damit seid ihr in der Lage den „alten“ Zustand wieder her zu stellen.

Hinweis

Solltest ihr Änderungen direkt an WordPress vorgenommen haben, also direkt an den Kerndateien – ich spreche hier nicht vom Theme – dann gehen diese mit dem Update verloren.

5 Meinungen zu “WordPress: Auf 3.0 updaten, aber wie?

  1. Ach Du Scheiße, Du hast das ja wirklich geschrieben. *lach* Dankeschön *knutsch*
    Aber wie ich schon befürchtet habe, ist mir das zu heiß. Hab mir letztens den Blog abgeschossen weil ich ne Datei mit dem Editor runtergeholt und wieder raufgeschickt habe und der die im falschen Format gespeichert hatte (irgendwas mit BOM, Bäng, Dingens)). Dazu kenne ich mich nach 6 Wochen Bloggerei noch nicht gut genug aus. Ich mache meine Backups mit dem MySQLDumper, geht das auch? Musst Du dann, also wenn Du das für mich machst, all meine Daten auf Deinen PC laden? *schock*
    Und dann sind alle Einstelleungen weg, die ich von Hand zu Fuss in den Editor gezimmert habe? Hab ich erwähnt, dass ich Updates hasse? Hab ich?

  2. Natürlich hab ich den Artikel geschrieben, war doch Dein Wunsch :-)

    Was Du meinst, ist der BOM-Header, den setzen einige Editoren.

    Ein Datenbankbackup per MySQLDumper geht natürlich auch, der macht ja auch nichts anderes als das Plugin. Und wenn ich Dir das Update machen soll, ja, dann liegt das erst mal auf meinem Laptop, wird aber wieder gelöscht.

    Ich kann Dich da jedoch beruhigen, Du brauchst keine Angst um Deine Daten zu haben, ich betreibe damit keinen Handel und schaue mir die nicht weiter an. Wozu auch. Würde ich das machen, wären einige Leute sehr sauer, unter anderem Andi und Kai :-)

    Und da hab ich keine wirkliche Lust drauf.

    Was Deine Änderungen angeht, so beziehen die sich, wenn ich es richtig verstanden habe auf Dein Theme,das bleibt bei einem Updaten von WordPress ja erst mal unberührt, da lediglich der WordPress-Kern aktualisiert wird und nicht das Theme. Um das Theme kann man sich später noch kümmern.

    In diesem Sinne, ich werd nu mal ins Büro :-)

  3. Bei solch größeren Updates bleibt noch zu erwähnen, dass das Ganze bevor es live gemacht wird auf einem Testsystem zu testen ziemlich sinnvoll ist ;-)

  4. Ich habe vorher noch nie WordPress benutzt. Aber es scheint ja nicht so schwer zu sein. Bei anderen System hatte ich da schon mal das eine oder andere Problem. Danke

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